Jetzt, wo es so heiß ist, stellt auch die Regierung fest, dass Bäume helfen könnten. Förderprogramm für Baumpflanzungen sollen aufgelegt werden. Ach! Und so können wir mal gucken, wo Bäume fehlen und welche Ideen für mehr Schatten und mehr Bäume existieren.
Geschichte: Bäume, die es einmal gab
Unsere Altvorderen hatten längst verstanden, dass Bäume Schatten spenden, aber auch die Bevölkerung ernähren können – und viele Bäume gepflanzt. Dann kamen andere, die das ignorierten und abholzten. Dass dort heute nicht mehr aufgeforstet werden kann, wird stets begründet mit „Leitungen im Untergrund“, „Verdeckung historischer Fassaden“ und einem allgemeinen „geht nicht“. Das es sehr wohl mal ging, zeigt diese Serie. Und vielleicht purzeln ja demnächst alle Argumente, wenn die Regierung nun ein paar schöne Förderprogramme auflegt…
Blicken wir also in die Geschichte von Görlitz, wo überall mal Bäume standen und inzwischen fehlen.
Es beginnt der Untermarkt mit Bäumen rund um den Neptunbrunnen.
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Wir blicken weiter auf Orte, an denen mal Bäume standen, die im Sommer kühlen Schatten spendeten. Zum Bps den ganzen „Grünen Graben“ entlang standen mal Bäume.
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Auch in Kunnerwitz standen von der Gaststätte „Zur Windmühle“ bis zur Erlöserkirche Bäume.
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Diese Serie wird fortgesetzt…
Heute: Ideen für Schatten und mehr Bäume
Wie bekommt man dennoch Schatten in die Städte? Das Filetto in der Peterstraße hat da eine Idee für seinen Biergarten. Foto: Christiane Hoffmann
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Grüner Tunnel entlang des Radweges.
Immer wenn ich von Görlitz nach Königshain sause
, fahre ich 5 km lang durch einen grünen Tunnel ab dem Frühjahr. (16 Minuten lang). Es ist dort deutlich kühler und angenehm, als auf Strecken ohne Bäume. Alles, was der Straßendienst machen muss, ist immer mal die Lichte Höhe herstellen und immer mal die Krümel einkehren. Das klappt ausgesprochen gut. Und nach jedem Sturm, fährt die Freiwillige Feuerwehr mal Patrouille, ob Bäume umgestürzt sind. Dann wird der Weg freigesägt und weiter gehts. Ich liebe es und werde RA Michael Mochner ewig dankbar sein, dass er den Radweg anlegen lies.
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Mindestens 16 Bäume fehlen auf der historischen Lindenallee, die den Aufgang zur Landeskrone säumt. 175 Jahre alt sind die Bäume. Wie man ihnen helfen könnte im lichtarmen Buchenwald, steht hier.
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Diese Serie wird fortgesetzt, in beiden Aspekten, „Geschichte“ und „Heute“.
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