Straßenkarten gab es schon immer. Ansichten von oben sozusagen.
Seit 2010 gibt es Streetview. Bewegliche Ansichten also von Haus, Grundstück, Garten, Garage, Auto, Dekoration. Teils von so hoch oben auf dem Auto fotografiert, dass der Blick über die Hecke gelingt, was nicht gestattet ist. Das geht vielen zu weit und deshalb lassen sie ihr Haus, ihr Grundstück, ihr Auto und sich selbst wieder herauspixeln. Das geht nämlich!
Kam das Streetview Auto schon vorbei?
Das ist die wichtigste Frage: Ist man überhaupt erfasst worden?
Das sieht man, wenn man den Modus bei Google Maps von Kartenansicht auf Streetview wechselt (das kleine gelbe Männel). Alle Straßen, wo das Auto gefilmt hat, sind dann zusätzlich blau markiert.

Einige Beispiele aus Görlitz
Mein Nachbar hat das schon gemacht mit dem verpixeln. Ich hab mal weitere Beipiele gesucht von tapferen „Pionieren“, die voran gingen und ihr Haus & Grundstück löschen ließen.
Übrig bleibt ein „diffuser Nebel“.




So funktionierts!
Die kleinen Datenkraken wissen ja seit KI alles ganz genau. Man muss sie also nur fragen und braucht nicht lange zu suchen. Google antwortet wie folgt:


Apple Maps – Look Around
Noch schlimmer sind die beweglichen Apple Maps Karten, die sich „Look Around“ nennen und seit 2022 existieren. Dieses mal „rum gucken“ geht vielen zu weit. Zumal Apple mit einer gefühlt zwei Meter hohen Kamera durch die Gegend fährt. Damit gucken sie über jede Hecke und so sind plötzlich Dinge auf dem Grundstück zu sehen, die man von der Straße aus normalerweise gar nicht sehen kann. Aber auch hier ist ein Kraut gewachsen gegen den Datenwahn:



Allen viel Erfolg beim wahren ihrer digitalen Privatsphäre.
Und gern weitersagen bzw den Eltern und Großeltern helfen.
(Stand: August 2026)
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