Das Summloch in Görlitz

Summloch Görlitz
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“Was ist denn das?” werden sich viele fragen. Ich wusste es auch vorher nicht. Habe mich aber belesen und es natürlich ausprobiert.

Antike Summlöcher

Solche Steine sind aus dem vorchristlichen Malta aus Katakomben bekannt und aus mittelalterlichen Klöstern in der Bretagne. Dort sind sie vermutlich zur Heilung und Meditation benutzt worden.

Wie funktioniert das?

Man steckt seinen Kopf da rein und atmet tief summend aus. Jeder Mensch hat dabei seinen eigenen Ton, den er in Ruhe finden muss, den sogenannten “Tremor”. Erwischt man ihn, gerät alles in Resonanz und Schwingung und beginnt zu vibrieren. Diese Vibrationen können den ganzen Körper erfassen. Die Vibration sei mit der Hand im Halsbereich spürbar (hab ich vergessen zu prüfen).

Und nun kann man sich auch vorstellen, wieso dieses Summloch (oder Summsteine, wie sie genannt werden) eine therapeutische Wirkung auf den Körper haben soll. Ich hab es immerhin bis zum Vibrieren der Zähne geschafft. Eine Anwohnerin sagte mir: “Jede/r interpretiert die Erfahrung anders… Und dann gibt’s da noch die Überflieger, die ganz viel wahrnehmen.”

Ich beim testen

Summlöcher heute

Summlöcher werden heute meist zur Förderung der Sinneswahrnehmung aufgestellt. Und so steht es auch in Görlitz auf dem Niederhof, Kastanienallee, auf einem Klangpfad. Es geht darum, sich und die Umwelt bewusster wahrzunehmen.

Bei Interesse bitte höflich auf dem Niederhof anfragen.

Weitere Schallphänomene in Görlitz

Nennenswert sind da:
– Das Schallphänomen an der Kö-Passage
– Die Flüstersäulen auf dem Spielplatz Uferstraße
– Natürlich der Flüsterbogen
– Jedes Tunnel der Stadt (mein klarer Favorit: Das Brautwiesentunnel)
– Die Eingangshallen der Hallenhäuser (hinterm Flüsterbogen unbedingt mal singen!)
Und – ist zwar thematisch anders gelagert, aber macht auch Geräusche:
– Das Klangspiel in der Lunitz


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